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ERGEBNISVORSCHLÄGE

BGer, 09.10.1962 - 88 II 283

LEITSÄTZE

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Diese Zusammenfassung wurde automatisch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie kann Fehler, Ungenauigkeiten oder Auslassungen enthalten. Bitte prüfen Sie wichtige Informationen anhand der Originalquelle.

Fazit/Kurzzusammenfassung: Das Bundesgericht (BGer) entscheidet in einem Fall zum internationalen Privatrecht, zur Rechtsmissbräuchlichkeit einer während des Krieges erfolgten Kündigung einer Anleihe sowie zur Hemmung der Verjährung nach Art. 134 Abs. 1 Ziff. 6 OR. Es klärt, welches Recht auf die Anleihe anwendbar ist, ob die Kündigung rechtsmissbräuchlich war und unter welchen Umständen eine Forderung nicht vor einem schweizerischen Gericht geltend gemacht werden kann.


Zusammenfassung der Entscheidung:

a) Wer will was von wem woraus? Ein Gläubiger (vermutlich Anleiheinhaber) strebt die Geltendmachung von Forderungen aus einer Anleihe an, während der Schuldner (Anleiheschuldner) sich gegen die Forderung wehrt, insbesondere mit dem Argument, die während des Krieges erfolgten Kündigungen seien rechtsmissbräuchlich. Zudem geht es um die Frage, ob die Verjährung der Forderung gehemmt ist, weil diese „von einem schweizerischen Gericht nicht geltend gemacht werden“ konnte.

b) Was hat das Gericht entschieden? Das Bundesgericht entscheidet:

  1. Anwendbares Recht: Es klärt, welchem Recht die Anleihe untersteht (Internationales Privatrecht).
  2. Rechtsmissbrauch: Es prüft, ob die während des Krieges erfolgte Kündigung der Anleihe nach Art. 2 ZGB (Schweizerisches Zivilgesetzbuch) als rechtsmissbräuchlich einzustufen ist.
  3. Verjährungshemmung: Es legt fest, unter welchen Bedingungen eine Forderung nach Art. 134 Abs. 1 Ziff. 6 OR (Obligationenrecht) nicht vor einem schweizerischen Gericht geltend gemacht werden kann und damit die Verjährung gehemmt ist.

c) Begründung des Gerichts:

  1. Anwendbares Recht: Das Gericht wendet die Regeln des internationalen Privatrechts an, um das auf die Anleihe anwendbare Recht zu bestimmen (Erwägung 1).
  2. Rechtsmissbrauch: Es prüft, ob die Kündigung während des Krieges gegen Treu und Glauben verstößt (Art. 2 ZGB) und damit unzulässig ist (Erwägung 2).
  3. Verjährungshemmung: Das Gericht interpretiert Art. 134 Abs. 1 Ziff. 6 OR und klärt, dass die Verjährung gehemmt ist, wenn die Forderung aufgrund rechtlicher oder tatsächlicher Hindernisse (z. B. Kriegszeiten) nicht vor einem schweizerischen Gericht geltend gemacht werden konnte (Erwägung 3).

Hinweis: Die konkreten Parteien und der Sachverhalt sind in der Zusammenfassung nicht detailliert wiedergegeben, da die Entscheidungsgründe nur die rechtlichen Fragen umreißen. Für eine vollständige Analyse wären die genauen Umstände des Falls erforderlich.

KI INHALT
Anleihe unterliegt internationalem Privatrecht. Kündigung während des Krieges möglicherweise rechtsmissbräuchlich. Verjährungshemmung bei Nichtgeltendmachung durch Schweizer Gericht.
ENTSCHEIDUNGSNAME
STICHWORT
Hemmung der Verjährung
FUNDSTELLE
NORM
Art. 134 Abs. 1 Nr. 6 OR
REDAKTION
GERICHT
BGer
SPRUCHTYP
Urteil
DATUM
09.10.1962
AKTENZEICHEN
88 II 283
ECLI
LIEFERUNG
Grundwerk
ÄNDERUNG
26.09.2019