rkr.; Vorinstanz LG Stralsund, 18.12.2007 - 4 O 220/07 -, die Vorinstanz hatte der Klage stattgegeben mit der Begründung, dass ein Anspruch auf Rückzahlung des gewährten Ausgleichs mangels Rechtsgrundes für die Zahlung aus § 812 Abs. 1 BGB gegeben sei, wobei der rechtliche Grund für die Ausgleichszahlung gemäß § 89 b Abs. 3 Nr. 2, Abs. 5 HGB entfallen sei, da das VU den VVV gekündigt habe und überdies ein wichtiger Grund zur Kündigung wegen schuldhaften Verhaltens des VV vor Beendigung des HVV vorgelegen habe; der VV sei nämlich den VN bei der Abfassung von Kündigungsschreiben gegenüber dem VU vor Beendigung des Agenturvertrags behilflich gewesen, er habe sich daher wettbewerbswidrig verhalten und damit schuldhaft gegenüber dem VU bestehende vertragliche Pflichten verletzt.
Der Senat hat die Revision nicht zugelassen. Gründe gemäß § 543 Abs. 2 ZPO bestünden nicht. Weder sei die Rechtssache von grundsätzlicher Bedeutung, noch sei eine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Fortbildung des Rechts oder der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich. Eine Rechtsunsicherheit bestehe auch nicht hinsichtlich der Frage der Anwendbarkeit des europarechtlich auszulegenden § 89 b Abs. 3 Nr. 2 HGB auf den VV. Davon könne angesichts des eindeutigen Wortlauts der §§ 92 Abs. 2 und § 89b Abs. 5 HGB nicht ausgegangen werden. Der Senat weiche mit seiner Entscheidung ebenfalls nicht von der Rechtsprechung des BGH (BGHZ 40, 14; 24; 35; 48, 222) ab, da diese vor dem Inkrafttreten der Europarechtsrichtlinie ergangen sei und die nationale Pflicht zur Umsetzung der Richtlinie noch nicht berücksichtigt hat, mithin schon nicht mehr einschlägig sei.
zu der Entscheidung vgl. Faulhaber, jurisPR-HaGesR 9/2009 Anm. 1
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