Zurück zu den Ergebnissen

ERGEBNISVORSCHLÄGE

FG Hannover, 21.12.1964 - IV 235-236/64

LEITSÄTZE

Zu diesem Dokument sind in EVERS.OK redaktionell aufbereitete Leitsätze hinterlegt. Ergänzt werden diese durch weiterführende Rechtsprechungs- und Literaturverweise sowie Kommentierungen und Praxishinweise.

Jeder Leitsatz enthält zudem eine KI-generierte Liste mit Leitsätzen vergleichbarer Regelungsgehalte anderer Entscheidungen. Diese können bei der Recherche, der Einordnung verwandter Entscheidungen sowie in „Meine Akten“ weiterverwendet werden.

Für den Zugriff ist eine Anmeldung mit einem entsprechenden Zugang erforderlich.

Anmelden


Zugang auswählen
KI-EXZERPT

Fazit/Kurzzusammenfassung: Das Finanzgericht Hannover entscheidet, dass bei Ausgleichszahlungen nur der Nettobetrag (nach Abzug der Betriebsausgaben) dem ermäßigten Steuersatz gemäß § 34 EStG unterliegt.


Zusammenfassung der Entscheidung:

a) Wer will was von wem woraus? Der Steuerpflichtige beantragt die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes nach § 34 EStG auf Ausgleichszahlungen. Streitig ist, ob die damit verbundenen Betriebsausgaben vor der Besteuerung abziehbar sind.

b) Was hat das Gericht entschieden? Das FG Hannover bestätigt, dass nur die Netto-Einkünfte (Ausgleichszahlungen abzüglich zugehöriger Betriebsausgaben) dem ermäßigten Steuersatz unterliegen.

c) Begründung des Gerichts: Das Gericht stützt sich auf die Systematik des § 34 EStG, der explizit Einkünfte (nicht Bruttozahlungen) begünstigt. Betriebsausgaben mindern daher zunächst die steuerpflichtige Bemessungsgrundlage, bevor der ermäßigte Satz angewendet wird.

ENTSCHEIDUNGSNAME
STICHWORT
AA des HV
Einkünfte aus Ausgleichszahlungen
FUNDSTELLE
EFG 65, 380
NORM
§ 89 b HGB
§ 2 Abs. 3 EStG
§ 2 Abs. 4 EStG
§ 4 EStG
§ 5 EStG
§ 7 a EStG
§ 24 Nr. 1 c EStG
§ 34 EStG
REDAKTION
GERICHT
FG Hannover
SPRUCHTYP
Urteil
DATUM
21.12.1964
AKTENZEICHEN
IV 235-236/64
ECLI
LIEFERUNG
01.04.2000
ÄNDERUNG