Vorinstanz LG Bochum, 09.07.2014 - 13 HKO -
Die Entscheidung ist für die Praxis von Bedeutung, weil sie für die Vornahme der Abzinsung höhere Zinssätze gestattet als sie die Kapitalmarktverhältnisse im Niedrigzinsumfeld für mündelsichere Anlagen hergeben (LS 16). Außerdem versagt sie dem TStH im Waschgeschäft mangels Eingliederung den AA (LS 30). Dabei wird allerdings nicht angemessen ins Kalkül gezogen, dass der TStH das Waschgeschäft mit der Station übernehmen muss, der U Station und Waschstraße in seine Planrechnungen für die Betriebsergebnisse des TStH aufnimmt (LS 33), der U über die Buchungsvorgänge aus dem Waschgeschäft laufend unterrichtet wird, weil sie Bestandteil des dem U übermittelten Datensatzes bilden (LS 35) und die Annahme einer bloßen Käufer-Verkäufer-Beziehung schon wegen des Auftritts des TStH im Waschgeschäft unter der Marke des U, den der Senat als einem FN ähnlich ansieht (LS 23), in einem gewissen Spannungsverhältnis zu den tatsächlichen Gegebenheiten steht. Für U ist die Entscheidung auch insoweit erfreulich, als der Senat die Regeln des Verzugs für den AA dahingehend auslegt, dass der U mit der Zahlung des AA erst nach einer Anspruchsbegründung des HV unter Darlegung der Neukunden und dem Ablauf einer angemessenen Prüfungsfrist in Verzug kommen soll, weil er zuvor den Verzug nicht zu vertreten habe (LS 43, 44).
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